🔴 Aktuell (8. Mai 2026): Vorstandschef Thomas Böck kündigte den Abbau von rund 1.300 Stellen an deutschen Standorten an. Dies entspricht etwa 16 % der deutschen Belegschaft (ca. 8.200 Beschäftigte in Deutschland Ende 2025). Es handelt sich um den größten Stellenabbau in der Unternehmensgeschichte. Standortschließungen in Deutschland sind nicht geplant.
Aktualisierte Kennzahlen (Stand Mai 2026)
| Umsatz 2025 | 3,33 Mrd. Euro (−3,7 % gegenüber 2024) – dritter Rückgang in Folge seit Rekordjahr 2022 (3,81 Mrd. €) |
| Mitarbeitende weltweit (Ende 2025) | rund 20.600 |
| Davon in Deutschland | rund 8.200 |
| Geplanter Stellenabbau Deutschland | rund 1.300 Stellen (ca. 16 % der deutschen Belegschaft) |
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- Geschrieben von: Thomas Messer
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Deutschlands KI-Hoffnung aus Heidelberg – und der Beginn einer transatlantischen KI-Allianz
⚡ Brandaktuell – 24. April 2026:
Am 24. April 2026 wurde offiziell bekannt gegeben: Aleph Alpha fusioniert mit dem kanadischen KI-Unternehmen Cohere. Das fusionierte Unternehmen wird auf rund 20 Milliarden US-Dollar bewertet – mit der Schwarz Gruppe (Lidl, Kaufland) als zentralem Investor und Infrastrukturpartner. Der Deal wurde nicht von den Firmenchefs, sondern von Bundesdigitalminister Karsten Wildberger persönlich in Berlin angekündigt – ein Zeichen der enormen politischen Bedeutung dieser Transaktion. Dieser Steckbrief behandelt daher sowohl die Geschichte von Aleph Alpha als auch den historischen Zusammenschluss.
Am 24. April 2026 wurde offiziell bekannt gegeben: Aleph Alpha fusioniert mit dem kanadischen KI-Unternehmen Cohere. Das fusionierte Unternehmen wird auf rund 20 Milliarden US-Dollar bewertet – mit der Schwarz Gruppe (Lidl, Kaufland) als zentralem Investor und Infrastrukturpartner. Der Deal wurde nicht von den Firmenchefs, sondern von Bundesdigitalminister Karsten Wildberger persönlich in Berlin angekündigt – ein Zeichen der enormen politischen Bedeutung dieser Transaktion. Dieser Steckbrief behandelt daher sowohl die Geschichte von Aleph Alpha als auch den historischen Zusammenschluss.
1. Stammdaten & Basisinformationen
| Firmenname: Aleph Alpha GmbH (ab 2026 Teil von Cohere / fusionierte Einheit) |
Rechtsform: GmbH (privat finanziert, nicht börsennotiert) |
| Gründungsjahr: 2019 (Heidelberg, Baden-Württemberg) |
Hauptsitz: Heidelberg, Baden-Württemberg + Büros in Berlin, München, Stuttgart Ab 2026: Doppelsitz Heidelberg & Toronto (Kanada) |
| Branche: Künstliche Intelligenz / Large Language Models / Sovereign AI / Enterprise KI |
Mitarbeitende: ~250 (Aleph Alpha, Stand 2026) ~1.500 (Cohere weltweit) |
| Website: www.aleph-alpha.com |
Bewertung fusioniertes Unternehmen: ~20 Milliarden US-Dollar (April 2026) |
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- Geschrieben von: Thomas Messer
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Weltmarktführer Automatisierungstechnik & technische Bildung – seit 100 Jahren aus Esslingen am Neckar (update)
1. Stammdaten & Basisinformationen
| Firmenname: Festo SE & Co. KG |
Rechtsform: SE & Co. KG (Kommanditgesellschaft) 100 % im Familienbesitz – Familie Stoll |
| Gründungsjahr: April 1925 (als „Fezer & Stoll") |
Hauptsitz: Ruiter Straße 82 73734 Esslingen am Neckar, Baden-Württemberg |
| Branche: Steuerungs- & Automatisierungstechnik / Pneumatik / Elektrische Antriebe / Technische Bildung |
Börsennotierung: Nicht börsennotiert – vollständig im Besitz der Familie Stoll (seit 100 Jahren) |
| Website: www.festo.com |
Telefon: +49 711 347-0 E-Mail: |
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- Geschrieben von: Thomas Messer
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Battery Experts since 1887 – Europas Batterie-Ikone aus Ellwangen kämpft sich zurück
1. Stammdaten & Basisinformationen
| Firmenname: VARTA AG |
Rechtsform: Aktiengesellschaft (AG) Registergericht Ulm, HRB 728059 |
| Gründungsjahr: 1887 (als Accumulatoren-Fabrik AG) |
Hauptsitz: VARTA-Platz 1 73479 Ellwangen (Jagst), Baden-Württemberg |
| Branche: Batterietechnologie / Energiespeicher / Microbatterien / Consumer Batteries |
Börsennotierung: Ehemals börsennotiert (SDAX); nach StaRUG-Verfahren 2024 nicht mehr börsennotiert – Kleinaktionäre entschädigungslos verdrängt |
| Hauptgesellschafter (Stand März 2026): Montana Tech Components AG (Michael Tojner, Österreich) – 50 % Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG – 50 % |
Website: www.varta-ag.com Tel.: +49 7961 921-0 |
Gründer & Geschichte:
Die Geschichte von VARTA beginnt 1887 – also noch vor Bosch (1886 nur um ein Jahr verpasst) – als Accumulatoren-Fabrik AG. Der Name VARTA entstand später als Akronym für „Vertrieb, Aufladung, Reparatur Transportabler Akkumulatoren". Seitdem hat VARTA Batterietechnologie für nahezu jede Epoche der Elektrifizierung geliefert: von frühen Bleibatterien über Haushaltsbatterien bis zu modernsten Lithium-Ionen-Knopfzellen.
In den 2000er Jahren wurde das Traditionsunternehmen in mehrere eigenständige Einheiten aufgespalten. Die heutige VARTA AG mit Sitz in Ellwangen vereint die Bereiche Consumer Batteries, Microbatterien, Lithium-Ionen-Zellen und Energiespeichersysteme. Der Bereich VARTA Autobatterien gehört hingegen zur amerikanischen Clarios LLC.
Ellwangen ist seit Jahrzehnten das Herzstück des Unternehmens – hier befinden sich Hauptsitz, die zentrale Forschung & Entwicklung sowie die wichtigste Produktionsstätte. Weitere Standorte sind Dischingen und Nördlingen (Varta Storage, Varta Micro Production).
Die Geschichte von VARTA beginnt 1887 – also noch vor Bosch (1886 nur um ein Jahr verpasst) – als Accumulatoren-Fabrik AG. Der Name VARTA entstand später als Akronym für „Vertrieb, Aufladung, Reparatur Transportabler Akkumulatoren". Seitdem hat VARTA Batterietechnologie für nahezu jede Epoche der Elektrifizierung geliefert: von frühen Bleibatterien über Haushaltsbatterien bis zu modernsten Lithium-Ionen-Knopfzellen.
In den 2000er Jahren wurde das Traditionsunternehmen in mehrere eigenständige Einheiten aufgespalten. Die heutige VARTA AG mit Sitz in Ellwangen vereint die Bereiche Consumer Batteries, Microbatterien, Lithium-Ionen-Zellen und Energiespeichersysteme. Der Bereich VARTA Autobatterien gehört hingegen zur amerikanischen Clarios LLC.
Ellwangen ist seit Jahrzehnten das Herzstück des Unternehmens – hier befinden sich Hauptsitz, die zentrale Forschung & Entwicklung sowie die wichtigste Produktionsstätte. Weitere Standorte sind Dischingen und Nördlingen (Varta Storage, Varta Micro Production).
Wichtige Meilensteine:
|
Wichtige Partner & Kunden: Apple Porsche AG Montana Tech Volkswagen EnBW Siemens Healthineers Sonos Samsung |
2. Kontakt & Führung
| Adresse: VARTA-Platz 1 73479 Ellwangen (Jagst) Tel.: +49 7961 921-0 |
Weitere Standorte: Dischingen (Produktion) Nördlingen (VARTA Storage, VARTA Micro Production) Shenzhen (China), Indonesien, Rumänien |
Vorstand & Führung (Stand März 2026):
- CEO (Vorstandsvorsitzender): Michael Ostermann – seit der Restrukturierung auch treibende Kraft des Neustarts
- CFO (Finanzvorstand): Rolf Glessing
- CTRO: Sebastian Rudow
- Vorsitzender des Aufsichtsrates: Günther Apfalter
- Hauptgesellschafter: Montana Tech Components AG (Michael Tojner) & Porsche AG – je 50 %
„Die VARTA AG verfügt über ein starkes technologisches Fundament und die Chance, sich in strategisch relevanten Zukunftsmärkten klar zu positionieren." – Günther Apfalter, Aufsichtsratsvorsitzender
3. Was macht VARTA eigentlich?
VARTA ist Europas bedeutendster Batteriehersteller für Spezialbatterien und Energiespeichersysteme. Das Unternehmen produziert und vertreibt ein umfassendes Sortiment – von winzigen Knopfzellen für Hörgeräte und kabellose Kopfhörer über klassische Haushaltsbatterien bis hin zu modernen Lithium-Ionen-Akkus und stationären Heimspeichersystemen für Solar-Energie. Qualitätsmaßstab aus Ellwangen, der weltweit in Milliarden von Geräten steckt – oft unbemerkt, aber unverzichtbar.
Die Geschäftsbereiche:
🔋 Microbatterien (VARTA Microbattery GmbH):
Das technologisch wertvollste Segment. Winzige Lithium-Ionen-Knopfzellen für kabellose Kopfhörer (z. B. Apple AirPods), Hörgeräte, Wearables und Medizintechnik. VARTA ist hier europäischer Technologieführer und einer der wenigen westlichen Anbieter, die mit asiatischer Konkurrenz mithalten können. Bis zu 62 Millionen Einheiten Jahresabsatz allein für Apple-Produkte (2025) – Tendenz steigend.
Das technologisch wertvollste Segment. Winzige Lithium-Ionen-Knopfzellen für kabellose Kopfhörer (z. B. Apple AirPods), Hörgeräte, Wearables und Medizintechnik. VARTA ist hier europäischer Technologieführer und einer der wenigen westlichen Anbieter, die mit asiatischer Konkurrenz mithalten können. Bis zu 62 Millionen Einheiten Jahresabsatz allein für Apple-Produkte (2025) – Tendenz steigend.
🏠 Consumer Batteries (VARTA Consumer Batteries GmbH & Co. KGaA):
Das klassische Alltagsgeschäft: AA-, AAA-Batterien, Knopfzellen, Akkus für Fernbedienungen, Spielzeug, Taschenlampen. Die Marke VARTA ist in Europa sehr stark – Europas meistgekaufte Batteriemarke im Einzelhandel.
Das klassische Alltagsgeschäft: AA-, AAA-Batterien, Knopfzellen, Akkus für Fernbedienungen, Spielzeug, Taschenlampen. Die Marke VARTA ist in Europa sehr stark – Europas meistgekaufte Batteriemarke im Einzelhandel.
⚡ Energiespeicher / Storage (VARTA Storage GmbH):
Stationäre Lithium-Ionen-Speichersysteme für Privathaushalte und Gewerbe – zum Speichern von Solarstrom. Der VARTA pulse/element ist eines der bekanntesten Heimspeichersysteme Deutschlands.
Stationäre Lithium-Ionen-Speichersysteme für Privathaushalte und Gewerbe – zum Speichern von Solarstrom. Der VARTA pulse/element ist eines der bekanntesten Heimspeichersysteme Deutschlands.
🔬 Lithium-Ionen-Zellen & Batteriepacks (V4Smart / Spezialprojekte):
Entwicklung maßgeschneiderter Batterielösungen für industrielle Anwendungen, Medizintechnik und automotive Nischen (V4Drive Battery GmbH – Kooperation mit Porsche für Hochleistungszellen).
Entwicklung maßgeschneiderter Batterielösungen für industrielle Anwendungen, Medizintechnik und automotive Nischen (V4Drive Battery GmbH – Kooperation mit Porsche für Hochleistungszellen).
Alleinstellungsmerkmale (USP):
- Europäischer Technologieführer bei Lithium-Ionen-Microbatterien – kaum westliche Konkurrenz auf diesem Niveau
- Apple als Ankerpartner: Strategischer Lieferant für AirPods und künftige Apple-Wearables – auch als Gegengewicht zur chinesischen Lieferketten-Abhängigkeit Apples
- 135+ Jahre Batterieexpertise – tiefes Material- und Prozessknowhow, das nicht schnell replizierbar ist
- Starke Marke im Endkundenmarkt: VARTA ist Europas bekannteste Batteriemarke im Handel
- Forschungsstärke: ~200 Mitarbeiter in F&E allein in Ellwangen
- Heimspeicher-Kompetenz: Einer der führenden Anbieter stationärer Solarstromspeicher in Deutschland
4. Kennzahlen & Struktur
| ~4.000 Mitarbeitende weltweit (nach Stellenabbau 2024/25) |
~200 Mitarbeiter in F&E (Ellwangen) |
30,6 Mio. € Bereinigtes EBITDA 2024 – erster Erfolg des Neustarts |
| 60 Mio. € Frischer Kredit zur Stabilisierung (2024) |
62 Mio. Erwartete Microbattery-Einheiten für Apple (2025) |
1887 Gründungsjahr – 135+ Jahre Batterieexpertise |
Standorte Deutschland:
- Ellwangen (Jagst): Hauptsitz, Produktion Microbatterien, zentrale F&E, VARTA Consumer Batteries
- Dischingen: Produktion (Zink-Luft-Hörgerätebatterien)
- Nördlingen: VARTA Storage GmbH (Heimspeicher), VARTA Micro Production GmbH
Aktuelle Lage: Krise, Rettung und vorsichtiger Neustart
🚨 Der Absturz 2022–2024: Wie eine Erfolgsgeschichte fast scheiterte
VARTA war nach dem Börsengang 2017 eine der großen Erfolgsstorys der deutschen Wirtschaft. Anfang 2021 notierte die Aktie bei sagenhaften 181,30 Euro – das Unternehmen galt als „Europas Batterie-Hoffnung". Dann kam der Fall:
VARTA war nach dem Börsengang 2017 eine der großen Erfolgsstorys der deutschen Wirtschaft. Anfang 2021 notierte die Aktie bei sagenhaften 181,30 Euro – das Unternehmen galt als „Europas Batterie-Hoffnung". Dann kam der Fall:
- Zu viel Apple-Abhängigkeit: Als Apple seine AirPods-Aufträge reduzierte und günstigere asiatische Anbieter bevorzugte, brachen Varta die Umsätze weg
- Fehlgeschlagene Großprojekte: Der Aufbau einer Lithium-Ionen-Batteriefabrik für Elektroautos wurde vorzeitig aufgegeben – die chinesische Konkurrenz war zu weit vorne
- Massiver Cyberangriff Februar 2024: Hacker lähmten das Unternehmen monatelang, Produktionsdaten waren nicht mehr zugänglich
- Schuldenberg: Die Verbindlichkeiten türmten sich auf knapp 500 Millionen Euro – nicht mehr tragbar
⚠️ StaRUG: Rettung auf Kosten der Kleinaktionäre
Das StaRUG-Verfahren (Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz, seit 2021 in Kraft) ermöglichte Varta eine Sanierung ohne formelles Insolvenzverfahren – ein in Deutschland noch relativ neues Instrument. Der Preis war drastisch:
Das Grundkapital wurde auf null herabgesetzt. Alle bisherigen Aktionäre – insbesondere Kleinanleger – verloren ihr gesamtes investiertes Geld ohne Entschädigung. Institutionelle Gläubiger hingegen wurden bevorzugt behandelt und erhielten sogar Gewinnbeteiligungen für die Zukunft. Für viele private Anleger, die auf die VARTA-Story gesetzt hatten, bedeutete das den Totalverlust.
Das StaRUG-Verfahren (Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz, seit 2021 in Kraft) ermöglichte Varta eine Sanierung ohne formelles Insolvenzverfahren – ein in Deutschland noch relativ neues Instrument. Der Preis war drastisch:
Das Grundkapital wurde auf null herabgesetzt. Alle bisherigen Aktionäre – insbesondere Kleinanleger – verloren ihr gesamtes investiertes Geld ohne Entschädigung. Institutionelle Gläubiger hingegen wurden bevorzugt behandelt und erhielten sogar Gewinnbeteiligungen für die Zukunft. Für viele private Anleger, die auf die VARTA-Story gesetzt hatten, bedeutete das den Totalverlust.
✅ Der Neustart: Porsche als Retter aus Stuttgart
Im August 2024 kam die Einigung: Der bisherige Mehrheitseigner Michael Tojner (Montana Tech Components, Österreich) und der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche AG investieren je 30 Millionen Euro und übernehmen je 50 % der neuen VARTA AG. Zusätzlich erhält das Unternehmen einen Kredit von 60 Millionen Euro.
Warum Porsche? Zum einen interessiert sich Porsche strategisch für Hochleistungs-Batteriezellen (Projekt V4Drive für Sportwagen-Akkus). Zum anderen: Varta wollte sich niemanden aus Asien ins Haus holen – und für Porsche ist die Beteiligung auch ein industriepolitisches Signal für den Standort Deutschland.
Anfang 2025 war das Restrukturierungsverfahren abgeschlossen. CEO Ostermann: „Mit dem erfolgreich abgeschlossenen StaRUG-Verfahren und der vollzogenen finanziellen und operativen Neuausrichtung haben wir die Voraussetzungen geschaffen, das Unternehmen wieder auf einen profitablen und zukunftsfähigen Kurs zu bringen."
Im August 2024 kam die Einigung: Der bisherige Mehrheitseigner Michael Tojner (Montana Tech Components, Österreich) und der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche AG investieren je 30 Millionen Euro und übernehmen je 50 % der neuen VARTA AG. Zusätzlich erhält das Unternehmen einen Kredit von 60 Millionen Euro.
Warum Porsche? Zum einen interessiert sich Porsche strategisch für Hochleistungs-Batteriezellen (Projekt V4Drive für Sportwagen-Akkus). Zum anderen: Varta wollte sich niemanden aus Asien ins Haus holen – und für Porsche ist die Beteiligung auch ein industriepolitisches Signal für den Standort Deutschland.
Anfang 2025 war das Restrukturierungsverfahren abgeschlossen. CEO Ostermann: „Mit dem erfolgreich abgeschlossenen StaRUG-Verfahren und der vollzogenen finanziellen und operativen Neuausrichtung haben wir die Voraussetzungen geschaffen, das Unternehmen wieder auf einen profitablen und zukunftsfähigen Kurs zu bringen."
🎯 Wo steht VARTA heute? (Stand März 2026)
Die ersten Signale sind vorsichtig positiv. Das bereinigte EBITDA von 30,6 Millionen Euro (2024) zeigt, dass das operative Geschäft wieder funktioniert. Der Schlüssel zur Zukunft liegt im Microbattery-Bereich:
Die ersten Signale sind vorsichtig positiv. Das bereinigte EBITDA von 30,6 Millionen Euro (2024) zeigt, dass das operative Geschäft wieder funktioniert. Der Schlüssel zur Zukunft liegt im Microbattery-Bereich:
- Apple hat Varta als strategischen Batterielieferanten bestätigt – auch für kommende AirPods-Generationen. Apple hat dabei ein Eigeninteresse: Unabhängigkeit von chinesischen Lieferketten.
- Wachstumspotenzial: Für 2025 werden bis zu 62 Millionen Einheiten erwartet, für 2026 sogar 68 Millionen – Tendenz steigend durch neue Gesundheitsfunktionen in Wearables (Herzfrequenz, Temperatur)
- Fokus auf Kernstärken: Statt teurer Großprojekte konzentriert sich Varta auf das, was es wirklich kann – Microbatterien und Consumer-Produkte
- Stellenabbau abgeschlossen: ~800 Stellen weltweit wurden gestrichen, das verbleibende Team ist schlanker und fokussierter
- Regionales Engagement: VARTA ist TOP-Partner der Landesgartenschau Ellwangen 2026 – ein Signal der Verwurzelung und Normalität nach turbulenten Jahren
🏠 Bedeutung für Ellwangen und die Region Ostalb
VARTA ist seit Jahrzehnten einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region Ostalb – tief verwurzelt in der Stadt Ellwangen und den umliegenden Gemeinden. Die Krise der Jahre 2022–2024 hat viele Familien in der Region verunsichert. Der Erhalt von rund 3.000 Arbeitsplätzen im „Varta-Dreieck" Ellwangen–Dischingen–Nördlingen war daher für die gesamte Region existenziell.
Oberbürgermeister Michael Dambacher begrüßte das Engagement bei der Landesgartenschau 2026: „Die Beteiligung eines so traditionsreichen Unternehmens ist ein starkes Signal für die gesamte Region." Dem kann man nur zustimmen – VARTA und Ellwangen gehören untrennbar zusammen.
VARTA ist seit Jahrzehnten einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region Ostalb – tief verwurzelt in der Stadt Ellwangen und den umliegenden Gemeinden. Die Krise der Jahre 2022–2024 hat viele Familien in der Region verunsichert. Der Erhalt von rund 3.000 Arbeitsplätzen im „Varta-Dreieck" Ellwangen–Dischingen–Nördlingen war daher für die gesamte Region existenziell.
Oberbürgermeister Michael Dambacher begrüßte das Engagement bei der Landesgartenschau 2026: „Die Beteiligung eines so traditionsreichen Unternehmens ist ein starkes Signal für die gesamte Region." Dem kann man nur zustimmen – VARTA und Ellwangen gehören untrennbar zusammen.
VARTA AG – VARTA-Platz 1, 73479 Ellwangen (Jagst)
Stand: März 2026
Battery Experts since 1887 – Ein Traditionsunternehmen kämpft sich zurück
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- Geschrieben von: Thomas Messer
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Das Chip-Labor der Welt – jetzt auch im Herzen Baden-Württembergs
1. Stammdaten & Basisinformationen
| Firmenname: imec Germany GmbH (Interuniversity Microelectronics Centre) |
Rechtsform: GmbH (Tochtergesellschaft der imec vzw, Belgien) |
| Eröffnung Heilbronn: März 2025 (Ankündigung Hannover Messe) Offizielle Einweihung: 16. Oktober 2025 |
Hauptsitz Deutschland: IPAI Spaces, Im Zukunftspark 11/13 74076 Heilbronn, Baden-Württemberg |
| Muttergesellschaft / Hauptsitz weltweit: imec vzw, Leuven, Belgien (gegründet 1984 an der KU Leuven) |
Branche: Nanoelektronik / Halbleiterforschung / Chiplet-Technologie / Automotive KI |
| Börsennotierung: Nicht börsennotiert (gemeinnützige Forschungseinrichtung) |
Website: www.imec-int.com |
Wer ist imec – und warum kommt das Unternehmen nach Heilbronn?
Imec wurde 1984 an der Katholischen Universität Leuven (KU Leuven) in Belgien gegründet und hat sich zu einem der weltweit führenden Forschungs- und Innovationszentren für Nanoelektronik und digitale Technologien entwickelt. Das Handelsblatt bezeichnete imec als das „weltbeste Chipforschungsinstitut" – und das ist keine Übertreibung: Imec forscht regelmäßig an Technologien, die selbst TSMC und Intel noch nicht in der Produktion haben.
Mit über 6.000 Mitarbeitenden und einem weltweiten Netzwerk aus Industrie- und Forschungspartnern – darunter ASML, Intel, Samsung, TSMC und praktisch alle großen Halbleiterunternehmen – ist imec das Rückgrat der globalen Chipentwicklung. Wer in der Halbleiterwelt wissen will, was in fünf bis zehn Jahren möglich sein wird, schaut nach Leuven.
Die Entscheidung für Heilbronn ist strategisch: Baden-Württemberg ist die Wiege des Automobils – und die Automobilindustrie steht vor ihrer größten technologischen Transformation seit Erfindung des Motors. Chiplets sind dabei der Schlüssel.
Imec wurde 1984 an der Katholischen Universität Leuven (KU Leuven) in Belgien gegründet und hat sich zu einem der weltweit führenden Forschungs- und Innovationszentren für Nanoelektronik und digitale Technologien entwickelt. Das Handelsblatt bezeichnete imec als das „weltbeste Chipforschungsinstitut" – und das ist keine Übertreibung: Imec forscht regelmäßig an Technologien, die selbst TSMC und Intel noch nicht in der Produktion haben.
Mit über 6.000 Mitarbeitenden und einem weltweiten Netzwerk aus Industrie- und Forschungspartnern – darunter ASML, Intel, Samsung, TSMC und praktisch alle großen Halbleiterunternehmen – ist imec das Rückgrat der globalen Chipentwicklung. Wer in der Halbleiterwelt wissen will, was in fünf bis zehn Jahren möglich sein wird, schaut nach Leuven.
Die Entscheidung für Heilbronn ist strategisch: Baden-Württemberg ist die Wiege des Automobils – und die Automobilindustrie steht vor ihrer größten technologischen Transformation seit Erfindung des Motors. Chiplets sind dabei der Schlüssel.
Wichtige Meilensteine:
- 1984: Gründung von imec an der KU Leuven, Belgien
- 2024: Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding (MoU) zwischen den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und Flandern (Belgien) zur Intensivierung der Zusammenarbeit in der Mikroelektronik
- Ende 2024: Launch des Automotive Chiplet Program (ACP) – globales vorwettbewerbliches Forschungsprogramm zur Entwicklung von Automotive-Chiplet-Architekturen
- 31. März 2025: Offizielle Ankündigung des Advanced Chip Design Accelerator (ACDA) auf der Hannover Messe – Förderzusage des Landes Baden-Württemberg über 40 Millionen Euro (5 Jahre)
- März 2025: Erste Mitarbeitende am IPAI-Standort Heilbronn eingestellt, Aufbau des Teams beginnt
- 16. Oktober 2025: Offizielle Einweihung des imec-Büros am IPAI in Heilbronn – mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und imec-CEO Luc Van den hove
- Oktober 2025: Automotive Chiplet Forum (ACF) am IPAI – 120+ Delegierte aus der gesamten automobilen Wertschöpfungskette
- 2025: MoU mit der Technischen Universität München (Prof. Hussam Amrouch) zur Förderung von Chip-Design-Ausbildung und Talentpipeline
- Ziel 2030: Ausbau des Heilbronner Teams auf 70 Expertinnen und Experten
Partner im Automotive Chiplet Program (ACP) – Auswahl:
Arm BMW Group Bosch Infineon GlobalFoundries Siemens Cadence Synopsys Valeo Silicon Box Tenstorrent Fraunhofer-Gesellschaft TU München
Arm BMW Group Bosch Infineon GlobalFoundries Siemens Cadence Synopsys Valeo Silicon Box Tenstorrent Fraunhofer-Gesellschaft TU München
2. Kontakt & Führung
| Adresse Heilbronn: IPAI Spaces Im Zukunftspark 11/13 74076 Heilbronn |
Website: imec-int.com/en/connect-us/imec-germany |
Führung (Stand März 2026):
- President & CEO (weltweit): Luc Van den hove (seit 2010, imec Leuven)
- VP Automotive: Bart Placklé (verantwortlich für das ACP und den Standort Heilbronn)
- Förderpartner: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg (Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut)
- Wissenschaftspartner: Fraunhofer-Gesellschaft (Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka), TU München (Prof. Hussam Amrouch)
„Mit der Ansiedlung unseres Innovationszentrums für Automobil-Chiplets in Heilbronn stärken wir das dynamische Halbleiter-Ökosystem der Region – genau hier, am Geburtsort des Automobils." – Luc Van den hove, CEO imec
3. Was macht imec in Heilbronn?
Der Heilbronner Standort ist kein gewöhnliches Büro – er ist ein Kompetenzzentrum der Weltklasse für eine der wichtigsten Halbleitertechnologien der nächsten Dekade: Chiplets. Das Zentrum trägt den Namen Advanced Chip Design Accelerator (ACDA) und ist Teil des globalen Automotive Chiplet Program (ACP) von imec.
Chiplets sind modulare, spezialisierte Chips, die – wie Bausteine – zu leistungsfähigen Gesamtsystemen zusammengefügt werden. Im Vergleich zu herkömmlichen monolithischen Chips ermöglichen sie schnellere Entwicklungszyklen, niedrigeren Energieverbrauch und geringere Kosten. Gerade für die Automobilindustrie – mit ihren extremen Anforderungen an Zuverlässigkeit, Sicherheit und Rechenleistung – sind Chiplets die technologische Antwort auf die Herausforderungen des autonomen Fahrens und der softwaredefinierten Fahrzeuge.
Chiplets sind modulare, spezialisierte Chips, die – wie Bausteine – zu leistungsfähigen Gesamtsystemen zusammengefügt werden. Im Vergleich zu herkömmlichen monolithischen Chips ermöglichen sie schnellere Entwicklungszyklen, niedrigeren Energieverbrauch und geringere Kosten. Gerade für die Automobilindustrie – mit ihren extremen Anforderungen an Zuverlässigkeit, Sicherheit und Rechenleistung – sind Chiplets die technologische Antwort auf die Herausforderungen des autonomen Fahrens und der softwaredefinierten Fahrzeuge.
Forschungsschwerpunkte am ACDA Heilbronn:
🔧 Chiplet-Design:
Entwicklung modernster Chiplet-Architekturen speziell für automotive Hochleistungsrechner – als vorwettbewerbliche Referenzdesigns für die gesamte Industrie.
Entwicklung modernster Chiplet-Architekturen speziell für automotive Hochleistungsrechner – als vorwettbewerbliche Referenzdesigns für die gesamte Industrie.
📦 Advanced Packaging (Fortschrittliche Verpackungstechnologie):
Neue Methoden zur physischen Integration mehrerer Chiplets in einem Gehäuse – eine der größten technischen Herausforderungen bei der Chiplet-Einführung.
Neue Methoden zur physischen Integration mehrerer Chiplets in einem Gehäuse – eine der größten technischen Herausforderungen bei der Chiplet-Einführung.
⚙️ Systemintegration:
Zusammenspiel von Chiplets, Software und Fahrzeugsystemen – damit aus Forschungsergebnissen echte, serientaugliche Automotive-Lösungen werden.
Zusammenspiel von Chiplets, Software und Fahrzeugsystemen – damit aus Forschungsergebnissen echte, serientaugliche Automotive-Lösungen werden.
📡 Sensorik:
Entwicklung chipbasierter Sensortechnologien für autonomes Fahren, LiDAR und Fahrerassistenzsysteme (ADAS).
Entwicklung chipbasierter Sensortechnologien für autonomes Fahren, LiDAR und Fahrerassistenzsysteme (ADAS).
🤖 Edge-KI:
KI-Verarbeitung direkt im Fahrzeug (Edge AI) – ohne Abhängigkeit von Cloud-Verbindungen. Entscheidend für Echtzeit-Reaktionen beim autonomen Fahren.
KI-Verarbeitung direkt im Fahrzeug (Edge AI) – ohne Abhängigkeit von Cloud-Verbindungen. Entscheidend für Echtzeit-Reaktionen beim autonomen Fahren.
Das CHASSIS-Projekt – Europas Antwort auf die Chip-Abhängigkeit:
Heilbronn ist auch zentraler Partner im europäischen CHASSIS-Projekt (CHIPS Joint Undertaking der EU). Ziel ist die Entwicklung einer modularen, skalierbaren Hardware-Plattform für softwaredefinierte Fahrzeuge – made in Europe. Dies ist ein direkter Beitrag zur technologischen Souveränität Europas gegenüber US- und asiatischen Chipanbietern.
Heilbronn ist auch zentraler Partner im europäischen CHASSIS-Projekt (CHIPS Joint Undertaking der EU). Ziel ist die Entwicklung einer modularen, skalierbaren Hardware-Plattform für softwaredefinierte Fahrzeuge – made in Europe. Dies ist ein direkter Beitrag zur technologischen Souveränität Europas gegenüber US- und asiatischen Chipanbietern.
Mission & Vision:
Imec versteht sich als das „Chip-Labor der Welt" – ein neutraler, vorwettbewerblicher Forschungsraum, in dem Konkurrenten gemeinsam an Grundlagentechnologien arbeiten, die kein Einzelunternehmen alleine stemmen könnte. In Heilbronn wird diese globale Expertise erstmals direkt in das Herz der deutschen Automobilindustrie gebracht.
Imec versteht sich als das „Chip-Labor der Welt" – ein neutraler, vorwettbewerblicher Forschungsraum, in dem Konkurrenten gemeinsam an Grundlagentechnologien arbeiten, die kein Einzelunternehmen alleine stemmen könnte. In Heilbronn wird diese globale Expertise erstmals direkt in das Herz der deutschen Automobilindustrie gebracht.
Alleinstellungsmerkmale (USP):
- Weltweite Technologieführerschaft: Imec forscht 5–10 Jahre vor der Serienproduktion – was heute in Leuven entwickelt wird, steckt morgen in jedem Smartphone und Fahrzeug
- Neutraler Forschungsraum: Konkurrenten wie Bosch, BMW und Infineon forschen gemeinsam – nur unter dem Dach von imec ist das möglich
- Direkte Anbindung ans Automobil-Ökosystem: Heilbronn/BW als Heimat von Bosch, Mercedes, Porsche, ZF, Mahle u.v.m.
- EU-Förderung & Souveränitätsstrategie: Eingebettet in die europäische Chips-Act-Strategie – strategisch und finanziell abgesichert
- Talentpipeline: Enge Zusammenarbeit mit TU München und lokalen Universitäten für Nachwuchsförderung
4. Kennzahlen & Förderung
| 40 Mio. € Förderung Land BW über 5 Jahre (ACDA) |
5 Mio. € Zusätzlich für Netzwerkbüro & wissenschaftliche Kooperation (Fraunhofer) |
70 Geplante Expertinnen & Experten am Standort bis 2030 |
| 6.000+ Mitarbeitende weltweit (imec gesamt) |
1984 Gründungsjahr imec (KU Leuven, Belgien) |
120+ Delegierte beim Automotive Chiplet Forum Heilbronn (Okt. 2025) |
Aktuelle Entwicklung & Ausblick
✅ Ein Coup für Baden-Württemberg:
Die Ansiedlung von imec in Heilbronn ist ein echter Meilenstein für die Region. Das Land Baden-Württemberg hat über Jahre aktiv um imec geworben – mit Erfolg. Ministerpräsident Kretschmann formulierte es treffend: „Baden-Württemberg ist sowohl die Wiege als auch die Zukunft des Automobils." Mit imec bekommt diese Aussage eine neue, sehr konkrete technologische Dimension.
Die Ansiedlung von imec in Heilbronn ist ein echter Meilenstein für die Region. Das Land Baden-Württemberg hat über Jahre aktiv um imec geworben – mit Erfolg. Ministerpräsident Kretschmann formulierte es treffend: „Baden-Württemberg ist sowohl die Wiege als auch die Zukunft des Automobils." Mit imec bekommt diese Aussage eine neue, sehr konkrete technologische Dimension.
🎯 Ausblick & nächste Schritte:
Das Team in Heilbronn wächst kontinuierlich – bis 2030 sollen es 70 Expertinnen und Experten sein. Die Forschungsagenda ist klar: Chiplet-basierte Plattformen für das softwaredefinierte Fahrzeug, Edge-KI-Anwendungen und automotive Hochleistungsrechner. Parallel laufen die Arbeiten im EU-Projekt CHASSIS und der Aufbau der regionalen Talentpipeline in Zusammenarbeit mit der TU München und weiteren Universitäten.
Längerfristig hat imec-CEO Luc Van den hove bereits signalisiert: Heilbronn soll sich perspektivisch auch auf andere Branchen jenseits der Automobilindustrie ausweiten – ein weiterer Schritt zur Stärkung der europäischen Halbleitersouveränität.
Das Team in Heilbronn wächst kontinuierlich – bis 2030 sollen es 70 Expertinnen und Experten sein. Die Forschungsagenda ist klar: Chiplet-basierte Plattformen für das softwaredefinierte Fahrzeug, Edge-KI-Anwendungen und automotive Hochleistungsrechner. Parallel laufen die Arbeiten im EU-Projekt CHASSIS und der Aufbau der regionalen Talentpipeline in Zusammenarbeit mit der TU München und weiteren Universitäten.
Längerfristig hat imec-CEO Luc Van den hove bereits signalisiert: Heilbronn soll sich perspektivisch auch auf andere Branchen jenseits der Automobilindustrie ausweiten – ein weiterer Schritt zur Stärkung der europäischen Halbleitersouveränität.
⚡ Warum ist das für die Region so wichtig?
Die Automobilindustrie steht vor einem fundamentalen Wandel: Weg vom Verbrennungsmotor, hin zum softwaredefinierten Fahrzeug. Wer die Chips kontrolliert, kontrolliert die Mobilität der Zukunft. Bisher dominieren US-amerikanische (Qualcomm, NVIDIA) und asiatische Anbieter (TSMC, Samsung) dieses Feld. Mit imec in Heilbronn entsteht nun – mitten in der Hochburg der deutschen Automobilindustrie – ein Gegenpol, der Europa technologisch unabhängiger machen soll. Für Firmen wie Bosch, Mercedes oder Porsche, die alle in der Nachbarschaft zuhause sind, ist das ein kaum zu überschätzender Standortvorteil.
Die Automobilindustrie steht vor einem fundamentalen Wandel: Weg vom Verbrennungsmotor, hin zum softwaredefinierten Fahrzeug. Wer die Chips kontrolliert, kontrolliert die Mobilität der Zukunft. Bisher dominieren US-amerikanische (Qualcomm, NVIDIA) und asiatische Anbieter (TSMC, Samsung) dieses Feld. Mit imec in Heilbronn entsteht nun – mitten in der Hochburg der deutschen Automobilindustrie – ein Gegenpol, der Europa technologisch unabhängiger machen soll. Für Firmen wie Bosch, Mercedes oder Porsche, die alle in der Nachbarschaft zuhause sind, ist das ein kaum zu überschätzender Standortvorteil.
imec Germany GmbH – IPAI Spaces, Heilbronn
Stand: März 2026
Vom belgischen Chip-Labor der Welt mitten ins Herz der deutschen Automobilindustrie
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- Geschrieben von: hostmaster
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