„Q.ANT steht an einem entscheidenden Punkt: Die Technologie ist bereit für den Markt“, sagt Dr. Lars Bach. „Jetzt geht es darum, industrielle Leistungsfähigkeit, Skalierbarkeit und Verlässlichkeit aufzubauen. Q.ANT verbindet exzellente photonische Grundlagen mit einem klaren kommerziellen Anspruch. Die Kombination aus Deep Tech, unternehmerischem Anspruch und einem hochmotivierten Team hat mich sofort begeistert.“
Q.ANT ist ein photonisches Deep-Tech-Unternehmen, das Prozessorlösungen entwickelt, die nativ mit Licht rechnen und eine skalierbare Alternative zu transistorbasierten Architekturen bietet. Die firmeneigene Light Empowered Native Arithmetics (LENA)-Architektur ermöglicht analoge Prozessierung mit hoher Energieeffizienz und ist speziell auf rechenintensive Anwendungen in den Bereichen Künstliche Intelligenz und High Performance Computing ausgelegt.
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Mikroelektronik Stuttgart (IMS CHIPS) betreibt Q.ANT eine eigene Pilotlinie für Thin-Film Lithium Niobate (TFLN)-Chips. Die photonischen Systeme von Q.ANT zielen darauf ab, den Energieverbrauch deutlich zu reduzieren und zugleich neue Leistungsdimensionen für daten- und rechenintensive Anwendungen zu erschließen.
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29.01.2026
Viele Schlagzeilen hat das KI-Startup Aleph Alpha lange nicht gemacht: Erst bekam CEO Jonas Andrulis im Juli vergangenen Jahres einen Co-Chef aus dem Handelsimperium der Lidl-Mutter Schwarz an die Seite gestellt und es wurde die Führungsmannschaft neu aufgestellt. Dann trat Andrulis laut Presseberichten vom Oktober ganz als CEO ab, um vor Kurzem – so wurde es zumindest kolportiert – auch den Aufsichtsrat und das Unternehmen ganz zu verlassen. Wobei zudem noch angeblich 50 Stellen gestrichen werden sollten.
Am Mittwoch gab es nun schon wieder neue Schlagzeilen. Wie der Handelskonzern Schwarz am Mittwochabend mitteilte, steigt der bisherige Investor Bosch Ventures aus dem ehemaligen Vorzeigestartup aus und verkauft seine Anteile an die Schwarz-Gruppe. Die Beteiligung des Industrieriesen lag zuletzt bei etwa mehr als 6 Prozent an der Aleph Alpha GmbH.Und damit deutlich höher als die anderer Vorzeigeinvestoren wie SAP oder Deutsche Bank, die mit 2,4 beziehungsweise 1,8 Prozent eher in homöopathischer, aber dafür symbolträchtiger Dosis beteiligt waren.
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